Die Organe

Die Atmungsorgane

Durch keine andere Anwendung kann man heiße Luft besser in die Atemwege einbringen, als durch die Sauna. Das leichte Brennen am Nasenrand oder an den Lippen, welches zu Anfang des Saunagangs auftreten kann, hat in diesem Zusammenhang keinerlei krankhafte Bedeutung.

Aus dem Saunabad darf jedoch auf keinen Fall eine heiße Tortour für Schleimhäute und Atemwege werden. Wir sind der Auffassung, dass es vor allen Dingen darauf ankommt, wie sanft das Klima in einer Sauna ist.


Die Verdauungsorgane

Nach mehreren Saunagängen steigt die Temperatur im Innern des Körpers allmählich an, während sich bei jedem Abkühlen die Blutmenge von der Peripherie in das Körperinnere verschiebt. Die Verdauungsorgane werden stärker durchblutet und die Regulierung der Darmtätigkeit wird sanft unterstütz.


Das vegetative Nervensystem und die inneren Organe

Wie schon erwähnt, kann sich das Saunabaden auf das autonome, also das nicht über unseren Willen steuerbare Nervensystem auswirken. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom vegetativen Nervensystem. Die Wärme- und Kältereize wirken sich über die in der Haut eingelagerten Nervenenden auf das für alle Organe zuständige vegetative Nervensystem aus, welches die automatischen Abläufe in unseren Körper steuert. Dazu gehören Herztätigkeit oder auch die Darm- und Nierenarbeit. Gesteuert werden diese Vorgänge durch zwei Nerven, den Sympathikus (für die Erregungsphase) und den Vagus (für die Erholungsphase). Aufgrund dieser "Arbeitsteilung" hat man diese Nerven auch "Zügel" genannt, weil es den Vorgang, nämlich das Antreiben und das Mäßigen der Organtätigkeit, sehr gut veranschaulicht.
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